Wie war dein Tag?

Der römische Dichter Horaz war es, der im 1. Jahrhundert nach Christus das „Carpe diem“ geprägt hat. Wer hat es nicht schon mal zugerufen bekommen. „Pflücke den Tag“ würde die wörtliche Übersetzung heißen. „Genieße den Tag“ oder auch „nutze den Tag, genieße jeden Augenblick“ versteht man heute darunter.

Einen Tag genießen oder ihn nutzen muss nicht unbedingt dasselbe sein. Mit seiner Zeit bewusst umzugehen beinhaltet aber beides. Nur auf der faulen Haut liegen kann ja für eine Weile genussvoll sein, aber immer? Mit seiner Zeit etwas Sinnvolles anfangen, das kann alles beinhalten: Nichtstun, um zu regenerieren, etwas tun, was Freude und Spaß macht, jemandem helfen, etwas Tolles herstellen, etwas bewegen, all das tut uns gut, selbst wenn es manchmal sehr anstrengend ist.

Unser Arbeitsalltag ist nicht immer genussreich, wahrscheinlich sogar meistens nicht, doch den eigenen Lebensunterhalt verdienen, unabhängig sein, zu etwas Wichtigem beitragen, macht Sinn und kann durchaus befriedigen.

Kommt es nicht einfach auf die Sichtweise an, ob wir den „Tag pflücken“ oder ihn vergeuden?

Viele Studien beweisen, dass ein positiver Blick auf unser Leben eine deutliche Wirkung auf unsere Gesundheit hat. Wer positiv auf sein Leben schaut, der stärkt sich und seinen Körper, der wird weniger krank und schneller gesund und ist zudem eher geneigt, einen aktiven und gesunden Lebensstil zu pflegen.

In diesem Sinn: Carpe diem!

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Veröffentlichung

So, 21. September 2025

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