Aktives Imaginieren
Aktives Imaginieren
Zu Angst neigende Menschen stellen sich oft Katastrophenszenarien, Angst und Bedrohungsbilder vor, was dann zu realer Angst und Hoffnungslosigkeit führt. Wenn wir uns etwas vorstellen, werden im Gehirn dieselben Areale aktiv, als wenn wir etwas wirklich erleben. Kann man lernen, seine inneren Bilder wahrzunehmen, zu verstehen und sein Leben damit zu verbessern?
Bilder aus dem Unbewussten können uns helfen, Probleme zu lösen, unsere Gefühle besser zu verstehen, Ängste zu überwinden, Optimismus und Zuversicht durch kraftvolle Phantasiebilder hervorzurufen oder zu verstärken, Ziele zu verwirklichen. Der Kontakt mit dem Unbewussten kann, aktiv eingesetzt, ein Schlüssel für neue gute Entwicklungen sein, die unser Leben bereichern.
Sportler nutzen die Kraft der inneren Bilder, indem sie sich Bewegungsabläufe genau vorstellen. Experimente zeigen, dass dadurch die entsprechenden Hirnareale die benötigten Muskeln in Bereitschaft setzten, wodurch sie besser funktionieren. Unser Gehirn glaubt Phantasiebildern oft mehr als den realen Sinneseindrücken.
Wenn das für Muskeln funktioniert, warum nicht auch für andere Bereiche des Körpers? Könnte aktives Imaginieren dann auch Krankheiten vorbeugen oder gar heilen helfen?
Allerdings macht es die Bilderflut unserer Medienwelt oft schwierig, seine inneren Bilder zu finden. Dazu braucht man Ruhe und einen Entspannungszustand. Mit dem nötigen Wissen und ein bisschen Übung gelingt es und kann als sehr wohltuend und heilend empfunden werden. Manchmal kann ein Therapeut dabei helfen.
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