Bandscheiben, Wirbelkanal, Wirbelgeiten

Bandscheiben, Wirbelkanal, Wirbelgleiten

Etwas stimmt mit den Bandscheiben nicht, der Wirbelkanal ist verengt, ein Wirbel bleibt nicht an seinem Platz, gleitet hin und her, eine derartige Diagnose ist ein Schreckgespenst jedes Rückengeplagten, denn dann wird oft eine Operation ins Gespräch gebracht. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 150 000 Bandscheibenoperationen und 65 000 Versteifungsoperationen durchgeführt. Seit 11 Jahren steigen die Zahlen kontinuierlich an. Die Angst vor einer Operation ist verständlich. Wirbelsäulenoperationen haben medizinische Risiken und führen nicht selten zu chronischen Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Man kann natürlich einiges tun, um Wirbelsäulenschäden gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn sie aber doch eintreten, gibt es viele konventionelle Methoden, die oft helfen und die man nutzen sollte. In jedem Fall ist es ratsam, vor einer OP-Entscheidung eine Zweitmeinung einzuholen. Und erscheint sie wirklich unausweichlich, sollte man sich an eine gute Fachklinik wenden, in der Neurologen, Radiologen, Neurochirurgen und Schmerztherapeuten zusammen und nicht nebeneinander her arbeiten. Es gibt heute neuere OP-Methoden, wie die Wirbelsäulen-katheter-therapie oder das Intraspine Verfahren, die sanfter und risikoärmer als die herkömmlichen Verfahren sind. Auch das sollte man in jedem Fall ansprechen. Informieren Sie sich im Falle eines Falles gründlich und lassen Sie sich von einem Therapeuten Ihres Vertrauens beraten.

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Veröffentlichung

So, 31. Mai 2026

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